das Universum hat uns einen ruhigen, entspannten Flug geschenkt, Sonja konnte sogar ihren Sitzplatz tauschen und neben mir im Gang sitzen. Vom kotzenden Teenager hinter ihr hat sie - Gott sei Dank - nichts mitbekommen:-) Die Arme hing knapp 12 Stunden über der Kotztüte. Wir haben derweil an Bord der Lufthansa Boeing 747 lecker gespeist und uns die romantische Schnulze "Briefe an Julia" angeschaut. Nach dieser leichten Kost bin ich gleich eingeschlummert und habe es immerhin auf knapp 5 Std. Schlaf gebracht. Der erste Toilettengang mit festem Boden unter den Füßen gestaltete sich sehr abenteuerlich. Sobald man lospinkelt, hört man Waldgeräusche und bei der Körperhygiene bleiben keine Wünsche offen - seht euch mal die Knöpfe an! Die Einreiseformalitäten waren dann auch dank unserer 10 Wörter Japanisch schnell erledigt. Überraschungen gab es dann wieder am Geld-Automaten: Da wir beim Betrag eine Null zu viel getippt haben, müssen wir wir jetzt Power-Shopping machen und von einem Gourmet-Tempel zum nächsten eilen. Es gibt Schlimmeres;-)
Nach einer kurzen Pause Im Hotel haben wir schon unserer Viertel Asakusa (ehemaliges Rotlichtmilieu) unsicher gemacht, allerdings haben wir dabei die heilige Variante im Kannontempel bevorzugt. Hier haben die Buddhisten bei ihren Ritualen beobachtet. Als Sonja und ich einen Zettel mit schlechtem Karma gezogen und und in den Wind gehängt haben (dann geht es weg), haben wir uns dann auf den Schrecken hin mit Sushi gestärkt - und das gleich zwei Mal. Sonja hat ganz schwere Geschütze gegen das schlechte Karma aufgefahren und Haifisch-Sushi gegessen. Jetzt droht ihr keine Gefahr mehr, höchstens mir heute Nacht, wenn die Blähungen kommen. Beendet haben wir unseren ersten Tag in Tokio in einer Skybar mit Aussicht auf das mit 634 m zweithöchste Gebäude der Welt, den Sky Tree (Fernseh-Tower). Jetzt hoffen wir, dass wir die kommende Nacht durchschlafen und wünschen euch noch einen schönen Montag,
Eure Geishas


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